Druck & Spur
Druckgrafik hält Spuren fest – von Bewegung, Material und Geste. Diese Ateliererfahrung eröffnet die Möglichkeit, grafische Arbeiten in einem offenen und experimentellen Prozess zu entwickeln.
Gearbeitet wird mit manuellen Drucktechniken, bei denen Strukturen, Linien und Flächen durch Abdruck entstehen. Unterschiedliche Materialien, Druckplatten und Farbaufträge ermöglichen vielfältige grafische Ergebnisse – von einzelnen Blättern bis hin zu kleinen Serien oder dialogisch entwickelten Arbeiten.
Die Teilnehmer:innen erkunden den Wechsel zwischen Entwurf, Abdruck und Weiterentwicklung. Wiederholung, Variation und das Arbeiten in Schichten prägen den Prozess. Jede Arbeit entsteht aus dem direkten Umgang mit Material, Druckform und Farbe.
Das Format richtet sich an zwei bis vier Personen, die gemeinsam einen künstlerischen Abend erleben möchten – als Paar, Freund:innen oder kleine private Gruppe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Mögliche Techniken: Monotypie, Schablonendruck, Materialdruck / Strukturabdruck, Stempel- und Plattendruck, Experimentelle Druckverfahren
Materialien: Moosgummi-Platten (2–3 mm), Softcut- / Easy-Carve-Platten, Strukturmaterialien wie Stoffe, Netze, Pflanzen oder Karton
Ablauf: Einführung in Materialien und Druckverfahren / Entwicklung erster Druckformen und grafischer Ansätze / Druckphase mit Variation und Weiterentwicklung / Serienbildung oder dialogische Bildarbeit / Gemeinsame Abschlussbetrachtung
Collage & Struktur
Diese Atelierzeit lädt dazu ein, zusammen kreativ zu arbeiten und dabei etwas zu tun, wofür im Alltag oft kein Raum ist. Mit Collage und Mixed Media entstehen Arbeiten, die im Austausch, in Reaktion oder ganz unabhängig voneinander wachsen dürfen.
Gearbeitet wird mit Papierfragmenten, Farbe, Zeichnung und unterschiedlichen Materialien. Es können zwei eigenständige Werke entstehen oder Arbeiten, die sich gegenseitig beeinflussen. Es gibt keine Vorgaben – nur Impulse, Material und Zeit zum Ausprobieren. Magazine, Journale, spezielle Zeitungen, Bildbände oder eigenes Bildmaterial können gerne mitgebracht werden.
Neben Collage sind auch weitere Themen und Techniken für diesen Atelierabend offen.
Individuelle Schwerpunkte können im Vorfeld abgestimmt werden. Möglich sind beispielsweise Arbeiten mit Zeichnung, Malerei, Schablonenarbeit, Cutout-Techniken, Druckverfahren oder experimentelle Mixed-Media-Ansätze. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ablauf: Einführung und Materialimpuls / Eigenständiges Arbeiten an Collagefragmenten
Dialogphase mit Austausch und Weiterentwicklung / Ausarbeitung der Arbeiten / Gemeinsame Abschlussbetrachtung
Papier & Objekt
Papier wird in diesem Atelierformat nicht als Träger, sondern als eigenständiges Material verstanden. Durch Schneiden, Falten, Schichten und gezielte Eingriffe entstehen Arbeiten zwischen Fläche und Objekt.
Der Prozess ist reduziert angelegt und konzentriert sich auf das direkte Arbeiten mit dem Material. Schnitte setzen Spannung, Kanten definieren Raum, Schichtungen erzeugen Tiefe. Aus einfachen Eingriffen entwickeln sich eigenständige Formen, die sich aus dem Material heraus entfalten.
Die Teilnehmer:innen arbeiten in einem klar geführten, offenen Prozess. Entscheidungen entstehen im Umgang mit Papier, Werkzeug und Raum. Jede Arbeit entwickelt sich individuell – nicht nach Vorlage, sondern aus der Auseinandersetzung mit Material und Struktur.
Das Format richtet sich an zwei bis vier Personen, die gemeinsam einen künstlerischen Abend erleben möchten – als Paar, Freund:innen oder kleine private Gruppe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Mögliche Techniken: Schnitt und Cut-out, Faltung und Kantenbildung, Schichtung und Verbindung, Relief- und Objektarbeit,
Arbeiten mit Spannung und Raum
Materialien: verschiedene Papiere (unterschiedliche Stärken und Qualitäten), Schneidewerkzeuge, Verbindungsmaterialien,
Zeichenplatten und Arbeitsunterlagen
Malerei & Fläche
Farbe wird in Atelier im Dialog nicht illustrativ eingesetzt, sondern als Fläche, Bewegung und räumliche Setzung verstanden. Durch Schichtung, Verdünnung, Überlagerung und gezielte Eingriffe entstehen reduzierte malerische Arbeiten zwischen Transparenz und Verdichtung.
Der Prozess ist offen angelegt und konzentriert sich auf das direkte Arbeiten mit Farbe, Material und Bildraum. Transparente Farbschichten erzeugen Tiefe, Überlagerungen verändern Spannung und Wirkung, Spuren und Kontraste setzen Akzente innerhalb der Fläche. Aus einfachen Setzungen entwickeln sich eigenständige Kompositionen, die sich schrittweise aus dem Prozess heraus entwickeln.
Die Teilnehmer:innen arbeiten in einem klar geführten, offenen Prozess. Entscheidungen entstehen im Umgang mit Farbe, Fläche und Material. Jede Arbeit entwickelt sich individuell – nicht nach Vorlage, sondern aus der Auseinandersetzung mit Rhythmus, Transparenz und Komposition.
Das Format richtet sich an ein bis vier Personen, die gemeinsam eine konzentrierte Ateliererfahrung erleben möchten – als Paar, Freund:innen oder kleine private Gruppe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Mögliche Techniken: Schichtung transparenter Farbflächen, Arbeiten mit Verdünnung und Überlagerung, gestische und reduzierte Setzungen, Arbeiten mit Kontrast, Spur und Fläche, malerische Komposition zwischen Ruhe und Bewegung
Materialien: hochwertige Farben und Malmittel, verschiedene Papiere und Malgründe, Werkzeuge für Schichtung und Auftrag, Arbeitsunterlagen und Ateliermaterialien
Auf Wunsch und gegen Aufpreis können zusätzlich Leinwände in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt werden.
Ablauf: Einführung in Material, Farbe und Bildaufbau / Entwicklung erster Flächen und Farbräume / Arbeiten mit Transparenz, Schichtung und Kontrast / Vertiefung und Weiterentwicklung der Komposition / Gemeinsame Abschlussbetrachtung
